Aktuelles Bayern – Sanierung des Wagner-Festspielhauses könnte 25 Millionen kosten

B2B-Deutschland.de – Nachrichten Bayern | 16.01.2012
Sanierung des Wagner-Festspielhauses könnte 25 Millionen kosten

Sanierung des Wagner-Festspielhauses  könnte 25 Millionen kosten

Ende Februar soll Masterplan vorliegen – Mäzene erhalten weiter Kartenkontingent
Für das in die Jahre gekommene Wagner-Festspielhaus auf dem Grünen Hügel in Bayreuth soll Ende Februar ein Masterplan zur Generalsanierung vorliegen. Bis dahin könne der tatsächliche Sanierungsbedarf für das 1872 im Stil der hellenistischen Romantik erbaute Gebäude erfasst sein, kündigte die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth (GdF) am Montag in Bayreuth an.
Nach Angaben der GdF dürften die erwarteten Kosten 25 Millionen Euro betragen. Grundlage dafür sind Schätzungen des städtischen Bauamtes, die von mindestens 20 Millionen Euro ausgehen.

Wolfgang Wagner, Vorstandsmitglied der GdF, verwies auf den mittlerweile dramatischen Zustand des Hauses. "Wenn nicht bald etwas passiert, wird das Gebäude umkippen", sagte Wagner. Für die Kosten des Masterplans in Höhe von 120.000 Euro kommt die GdF auf. Die Sanierung müsse jedoch vom Steuerzahler übernommen werden, sagte der Vorstandsvorsitzende des Mäzenatenvereins, Georg Freiherr von Waldenfels. "Auf die öffentliche Hand kommt eine gewaltige Finanzlast zu", sagte Waldenfels.

Die GdF, die seit 1949 als Mäzenatenvereinigung Geld für den Erhalt des Wagner-Erbes in Bayreuth einwirbt und derzeit rund 5.100 Mitglieder zählt, wird in diesem Jahr selbst fast drei Millionen Euro für kleinere Reparaturarbeiten und die Betriebskosten des Hauses zur Verfügung stellen. Nach Angaben des Vereines sollen von dem Geld unter anderem ein neuer Hauptvorhang angeschafft und die Böden der Seiten- und Hinterbühne sowie Türen und Fenster im Gebäude erneuert werden.

Zugleich teilte die Gesellschaft mit, dass sie auch in diesem Jahr wieder über ein Kartenkontingent für die Festspiele verfügt. Wie Waldenfels sagte, hat der Verwaltungsrat der Festspiele das Kontigent bestätigt. Gleichwohl kündigte Waldenfels mit Blick auf die Rügen des Bundesrechnungshofes zur bisherigen Vergabepraxis Veränderungen an. "Das war ein klares Signal. Wir wollen für die Sanierung viel Geld, also müssen wir auch hier professionell sein", sagte Waldenfels. Deshalb werde "jede Karte bezahlt".

Der Rechnungshof hatte kritisiert, dass in den Vorjahren nur 40 Prozent der Karten frei verkauft wurden und ein Großteil als Freikarten an Sponsoren und Prominente gingen.

Nach Angaben der GdF liegen für dieses Jahr rund 17.000 Kartenbestellungen vor. Die meisten Interessenten wollten die diesjährige Premierenaufführung "Der fliegende Holländer" sehen. © dapd
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